Donnerstag, 23. November 2017

Puppet Dance

The rulers have notions of what their subjects should be like. The subjects must adapt to these ideas, otherwise the rulers will be inclined to let them starve.

In the sense of employability, adolescent subjects try to adapt to the actual or supposed demands of working life. For years, for decades. Until they come to the conclusion that they have spent their whole lives following the notion that they have to adapt to the ideas of people who do what they want to do themselves and change their opinion constantly, that is to say that they (the rulers) deserve at least a strong kick in the buttocks.

Fooled by life - that's the conclusion to which those come who used to think they have to learn as much as possible, even though the employers actually want cheap labour that can do exactly what they need, no more and no less, and demand as little pay as possible.

The main problem is insecurity, which exists because most employees do not know exactly what their future superiors actually expect from them. Marionettes who dance without being guided by a puppet master. Self-organizing anthill.

If you give a damp rubbish on all this and only do and leave what pleases you, you are doing the right thing.

Marionettentanz

Die Herrschenden haben Vorstellungen, wie ihre Untertanen zu sein haben. Die Untertanen müssen sich gefälligst an diese Vorstellungen anpassen, sonst werden die Herrschenden dazu geneigt sein, sie verhungern zu lassen.

Im Sinne einer "employability" bemühen sich heranwachsende Untertanen, sich an die tatsächlichen oder vermeintlichen Anforderungen des Berufslebens anzupassen. Jahrelang, jahrzehntelang. Bis sie irgendwann darauf kommen, dass sie ihr ganzes Leben damit vergedeudet haben, sich an irgendwelche Vorstellungen von Leuten anzupassen, die selbst machen, was sie wollen, und ihre Meinung ständig ändern, also im Grunde genommen mindestens einen kräftigen Tritt in den Allerwertesten verdient hätten.

Vom Leben verarscht - so fühlen sich jene, die dann darauf kommen, dass sie überqualifiziert sind, weil sie geglaubt haben, möglichst viel lernen zu müssen, obwohl die Arbeitgeber eigentlich billige Arbeitskräfte haben wollen, die genau das können, wozu sie gebraucht werden, nicht mehr und nicht weniger, und dafür möglichst wenig Entlohnung verlangen.

Das Hauptproblem ist die Unsicherheit, die deswegen besteht, weil die meisten Arbeitnehmer in spe gar nicht genau wissen, was ihre künftigen Vorgesetzten von ihnen eigentlich erwarten. Marionetten, die tanzen, ohne von einem Marionettenspieler angeleitet zu werden. Sich selbst organisierende Ameisenhaufen.

Wer auf all das einen feuchten Kehricht gibt und nur tut und lässt, was ihm selbst behagt, handelt genau richtig.

Mittwoch, 22. November 2017

The Mendacity of the Left

Leftist politics is based on hate and envy, two basic human emotions directed especially against the possessors. If I don't have anything, not even the chance to achieve anything, then the others shouldn't have it either! So left-wing politics does not make life any better for anyone affected, but only (in the ideal case) the life of all equally bad.

The arbitrariness of the bosses, the fact that the lives of the subordinates depend on them is what makes people support left-wing politics. However, the fact that the abolition of private ownership of means of production does not solve the basic problem, namely that there are people who have to make decisions about other people, is a fact that, to be honest, one cannot deny.

With the established left, you don't feel like something better, but there are equals and "more equals". The mendaciousness of the left is particularly evident when one questions what this "being more equal" is due to. After all, racism and nationalism are frowned upon by the left. Nevertheless, it is the descent that decides where in the social hierarchy one is located - the family of origin and its loyalty to the line,"connections" to other families of the "red nobility", etc., even among the left. In reality, a state ruled by the left is therefore not essentially different from a state ruled by the right; the right is only more open and honest! The problem of people wanting to rule over other people is not solved by the left either! Only in true anarchy is it guaranteed that no one else controls anyone else. No wonder, then, that the leftists (socialists) in particular fight anarchism.

Die Verlogenheit der Linken

Linke Politik basiert auf Hass und Neid, zwei grundlegenden menschlichen Emotionen, die besonders gegen die Besitzenden gerichtet sind. Wenn ich schon nichts habe, ja nicht einmal die Chance, es je zu etwas zu bringen, dann sollen es die anderen auch nicht haben! Linke Politik macht also das Leben keines Betroffenen besser, sondern nur (im Idealfall) das Leben aller gleich schlecht.

Die Willkür der Chefs, das Ausgeliefertsein auf Gedeih und Verderb ist es, was Menschen dazu bringt, linke Politik zu unterstützen. Dass die Abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln aber das Grundproblem nicht löst, nämlich dass es Menschen gibt, die über andere Menschen Entscheidungen zu treffen haben, ist eine Tatsache, die man, wenn man ehrlich ist, nicht leugnen kann.

Bei den etablierten Linken fühlt man sich zwar nicht als etwas Besseres, aber es gibt Gleiche und Gleichere. Die Verlogenheit der Linken tritt besonders zu Tage, wenn man hinterfragt, worauf denn dieses "Gleicher sein" zurückzuführen ist. Denn Rassismus und Nationalismus sind ja unter Linken verpönt. Dennoch ist es die Abstammung, welche auch unter Linken entscheidet, wo in der gesellschaftlichen Hierarchie man angesiedelt ist - die Herkunftsfamilie und deren Linientreue, "Connections" zu anderen Familien des "roten Adels" usw. Ein von Linken regierter Staat ist in der Realität somit nicht wesentlich von einem von Rechten regierten Staat zu unterscheiden, die Rechten sind lediglich offener und ehrlicher! Die Problematik, dass Menschen über andere Menschen herrschen wollen, wird auch von den Linken nicht gelöst! Nur in einer wahren Anarchie ist garantiert, dass niemand jemand anderen beherrscht. Kein Wunder, dass gerade die Linken (Sozialisten) den Anarchismus besonders bekämpfen.

How to make a career

Nobody makes a career for good grades. Career is due to happy circumstances like being born into the right family. At best, the privileged ones try to achieve good grades in order to give the impression, for naive people, that they have achieved what they have achieved on the basis of their hard work. This is how this world works!

Wie man Karriere macht

Niemand macht wegen guter Noten Karriere. Karriere macht man aufgrund glücklicher Umstände wie in die richtige Familie geboren worden zu sein. Die Privilegierten bemühen sich allenfalls um gute Noten, um nach außen hin, für Naive und Unbedarfte, den Eindruck zu erwecken, sie hätten aufgrund ihrer Leistungen erreicht, was sie erreicht haben. So und nicht anders funktioniert diese Welt!

Montag, 20. November 2017

Die Studenten von heute haben es nicht leicht...

Die Medien schreiben heute:
Die Universitätenkonferenz (uniko) plädiert für Änderungen im Studienrecht. Unter anderem sollen die Zahl der Prüfungsantritte auf maximal zwei reduziert und Konsequenzen für jahrelange Prüfungsinaktivität bis zur Exmatrikulation eingeführt werden, so uniko-Präsident Oliver Vitouch heute bei einer Pressekonferenz. [...] In keinem anderen Hochschulsystem der Welt gebe es Vitouch zufolge bei Prüfungen bis zu vier Wiederholungsmöglichkeiten, könne man jahrelang keine Prüfung absolvieren oder beliebig viele Studien inskribieren.
Aus meiner Sicht stellt sich bei Dingen, die eine Verschlechterung der Situation darstellen, wie es bei diesen geforderten Maßnahmen der Fall ist, immer die Frage, worin die Vorteile liegen. Ich kann keine erkennen. Man setzt nur die Studenten noch mehr unter Druck und schafft diejenigen Vorzüge ab, die das System in Österreich gegenüber anderen Ländern derzeit aufzuweisen hat.

Zu meiner Zeit bestand Druck von zwei Seiten: Einerseits wollten die Politiker, dass möglichst viele studieren und ihr Studium abschließen. Immerhin sollte die Akademikerquote steigen. Andererseits haben sich die Professoren immer bemüht, den Studenten möglichst viele Steine in den Weg zu legen. Man könnte meinen, die Professoren hätten sich gegen die Politik gestellt. Und das, obwohl sie selbst Staatsbeamte sind.

Wenn unsere Professoren wirklich so große Intellektuelle wären, warum hört und liest man dann so wenig von ihnen, abgesehen von Meldungen wie der oben zitierten? Mir scheint es, als ginge es ihnen nur darum, ein schönes Leben auf Kosten der jungen Menschen zu führen und über sie Macht auszuüben.

Wer jahrelang zu keiner Prüfung antritt, ist meist berufstätig. Warum sollte so jemand nicht die Möglichkeit haben, irgendwann sein Studium doch abzuschließen? Man denke nur an unseren Außenminister und zukünftigen Bundeskanzler, dem für seinen Studienabschluss noch zwei Prüfungen fehlen.

Eine beliebig hohe Zahl an Studiengängen zu belegen, ist ebenfalls eine gute Sache. Es fördert die Allgemeinbildung. Nur im Interesse besonders niederträchtiger Menschen kann es liegen, lediglich Spezialisten und "Fachidioten" auszubilden.

Wenn wenigstens die Lehre an unseren Unis ideal wäre, könnte man darüber reden, auch die Studierenden mehr zu fordern. Aber ich erinnere daran, dass etwa im Medizinstudium einzelne Pflichtvorlesungen gar nicht erst gehalten wurden, obwohl die Professoren dazu per Gesetz (!) verpflichtet gewesen wären. Man musste sich alles selbst aus den Büchern beibringen. Unter solchen Bedingungen habe ich studiert!

Kein Wunder, dass sich auch im Berufsleben immer wieder zeigt, dass ich mehr von demjenigen Wissen profitiere, das ich mir als Autodidakt angeeignet habe, als von dem, was mir an der Uni beigebracht worden ist.

Mittwoch, 15. November 2017

Support for the highly gifted and social reality

Together with Uwe Rohr, I published an article on the topic of "Post-school education for the most gifted" in the magazine of the Austrian High-Intelligence Association, issue 372. As I have noticed now, Uwe has made another article about the same problem in issue 376, which was the first issue after I left the club, so I didn't get it delivered by mail.

Uwe was convinced that it would be good for society as a whole if the most gifted people were encouraged and enabled to gain responsible positions in which they could provide services for the common good. Taking the financial crisis as an example, it would have been clearly seen that the economists at the German universities were not the brightest minds of their profession and that this caused great damage to the German people.

Uwe also believed that gifted students were being actively disadvantaged and that the reality was that gifted students were not very welcome at universities. They would be perceived primarily as competitors who would challenge the established ones in their positions. So the reality is quite different than what Uwe longed for.

I have to say that I myself have always believed that the university would be the ideal employer for the most gifted students. During my studies, however, I got the impression that there was not too much interest on the part of the university staff in recruiting and supporting talented students as employees. It seemed to me that it was more like a favoritism - not the most gifted, but those who somehow had a close relationship with the university or particularly influential and powerful parents were supported. I researched once who of my fellow students had all been employed at the university after their studies, and most of them were those who had been involved in the Cartellverband or another preliminary organization of the Christian Democratic Party during their studies. Every time I meet a university employee, I also research which school he or she had graduated from. Surprisingly, I haven't found a single graduate of the Popperschule. The Popperschule is a school for highly gifted students, and the achievements in Olympic competitions - whether maths, computer science, physics, Latin or philosophy - regularly prove that these people can actually do more than just solve intelligence test tasks. I contacted a former teacher of mine who is now working at the Popperschule. He said succinctly that it also depends on "the social" - meaning which family you come from, who you count as your acquaintance, which party book you have, etc. I felt a little bit of a laugh when he said that.

In the meantime, I have become accustomed to the fact that in our society there is no longer any general social solidarity, but that everyone only cares about the interests of themselves and their families. Of course, I realize that this will forgive many opportunities. But most people don't seem to care.