Dienstag, 28. November 2006

"Police target dangerous suspects before they can offend"

http://www.timesonline.co.uk/article/0,,200-2473501.html
Criminal profilers are drawing up a list of the 100 most dangerous murderers and rapists of the future even before they commit such crimes, The Times has learnt.
IMHO that's a good idea, but:
Ms Richards said that once an individual had been identified, police would decide whether to make moves towards an arrest, or to alert the relevant social services who could steer those targeted into 'management programmes.'
The police must not arrest anybody who hasn't done anything against the law. That's illegal.

Videoüberwachung

Eine andere Sache ist, dass, wie ich vor einigen Tagen in der Plakatwerbung gelesen habe, die Wiener ÖVP auch für Videoüberwachung eintritt. Nun ist es freilich so, dass es Studien gibt, aus denen hervorgeht, dass Videoüberwachung für die Bekämpfung der Kriminalität wenig beiträgt. Es handelt sich also wieder um einen dummen Vorschlag, der nur Nachteile bringen wird (Kosten usw.).

Wie blöd muss eine Partei sein, sich durch das Bringen solcher Vorschläge selbst zu disqualifizieren?

"Wiener ÖVP will Index für Computerspiele"

http://futurezone.orf.at/it/stories/153702/

In Österreich gibt es keine BPjM wie in Deutschland, sondern statt dessen eine Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (www.bupp.at). Diese stellt jedes Jahr Listen von besonders empfehlenswerten Spielen auf (aus spielerischer wie pädagogischer Sicht). Das ist wesentlich besser, als Negativlisten aufzustellen, wie es die BPjM tut; denn diese Negativlisten stellen ja nur Werbung dar. Wer glaubt, Verbote würden etwas nützen, ist reichlich naiv. Zudem schränken Verbote die Freiheit des Individuums ein. Wer seine Freizeit mit welchen Computerspielen verbringt, ist meines Erachtens nicht Angelegenheit des Staates.

Ich bin dafür, dass ein Verfassungsgesetz beschlossen wird, welches die Einschränkung der Freizeitgestaltung durch Gesetze unterbindet, solange es sich nicht um (bereits jetzt) strafrechtlich relevante Dinge handelt. Damit rückständige Polit-Organisationen wie die ÖVP nicht noch mehr Schaden anrichten können.

Details about Resfest

There are going to be two demoscene related presentations: a general one on Friday, Dec 01, 18:00 - 20:00, and a diskmag-related one on Saturday, Dec 02, 17:00 - 19:00. For more information: http://www.resfest.at/

"Wie schlechte Bildung vererbt wird"

http://www.orf.at/061127-6449/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2F061127-6449%2F6450txt_story.html

Na, ist doch klar. Man darf eines nicht vergessen: Das Schulsystem ist weniger darauf ausgelegt, den Kindern etwas beizubringen (das tun eher die Eltern bzw. die Nachhilfelehrer), als die Kinder zu prüfen. Und wenn die Eltern nicht Wert auf Bildung legen, wird das Kind auch nicht viel lernen; es sei denn, es ergreift selbst die Initiative. An der Schule werden z.B. Rechtschreibfehler in Aufsätzen korrigiert, aber ob das Kind daraus eine Lehre zieht und in Zukunft diese Fehler vermeidet, liegt nur an ihm oder an den Eltern, welche das Kind auf die Wichtigkeit der Rechtschreibung aufmerksam machen könnten. Da an unseren Schulen u.a. auf Rechtschreibung viel Wert gelegt wird, kann es sein, dass jemand, den Rechtschreibregeln weniger interessieren, auch das Interesse an der Schule bald verliert und die Schule frühestmöglich verlässt.

Manchmal sagt man ja, gute Rechtschreibung wäre ein Zeichen für kognitive Begabung. Ich meine: vielleicht nicht unbedingt für kognitive Begabung, aber für eine positive Einstellung zur Schulbildung! An den Rechtschreibkenntnissen kann man die Bildung(schancen) eines Menschen in unserem Bildungssystem gut abschätzen.

Ob das gut ist?

Sonntag, 26. November 2006

Sudoku puzzle solver readme

I've added a readme to my Sudoku solver program which describes the algorithm employing the English language. It's now at my homepage.

Samstag, 25. November 2006

Public Awareness of my LiveJournal

Sieh an, mein LJ wird ja doch gelesen - aufs vorige Posting kam ja doch eine Anzahl an Reaktionen von Leuten, von denen ich noch nie etwas gehört habe... (zumindest nicht im LiveJournal)

Es freut mich, wenn Diskussionen zustande kommen! So kann man die Gedanken austauschen und einander geistig befruchten.

"Stalkergruppe" auf StudiVZ.net

In letzter Zeit gibt es viel Aufregung über StudiVZ - aggressive Geschäftspraktiken, angebliche Sicherheitslücken, eigenartiger Humor einiger Gründer,... Das meiste finde ich jedenfalls unbedenklich. Die angeblichen Sicherheitslücken (wie etwa die Möglichkeit, sich die Freundeliste und das Gästebuch von Usern mit geschütztem Profil anzeigen lassen zu können) z.B. sind gar keine, denn der Schutz des Profils schließt nicht den Schutz anderer Komponenten mit ein.

Ein besonderer Stein des Anstoßes scheint eine "Stalkergruppe" zu sein, in welcher Fotos von attraktiven weiblichen StudiVZ-Mitgliedern ausgetauscht werden (siehe http://www.blogbar.de/archiv/2006/11/23/studivz-700-stalker-und-der-datenschutz/). Dazu meine ich: Solange nur Daten ausgetauscht werden, die im StudiVZ jedem zugänglich sind, warum nicht? Was soll die Aufregung? Datenschutz wird nur verletzt, wenn Daten weitergegeben werden, die eben nicht jedem zugänglich sind.

Leider sind im Internet viele Dilettanten unterwegs, die z.B. nicht wissen, dass man ein im Internet frei zugängliches Bild mit Hilfe eines HTML-Tags in jede Web-Seite "einbauen" kann, wobei es sich aber keineswegs um eine Kopie des Bildes handelt, sondern das Bild ganz normal vom Original-Server heruntergeladen wird. Da wurde nichts "weitergegeben", es wurde nur auf bereits veröffentlichtes Material verwiesen.

Wenn jemand Fotos von sich veröffentlicht, dann will er oder sie, dass diese beachtet werden - sonst würde er/sie die Fotos nicht veröffentlichen, oder?

(BTW: I'd describe my current mood as "not really amused, but feeling superior" - I've learned that many controversies are simply due to a lack of clue. I wonder what the appropriate word for this is?)

Es wird immer absurder...

Zitat:
Die Opposition im Deutschen Bundestag hingegen steht Forderungen nach Verboten von Computerspielen kritisch gegenüber. Die Grünen warnen davor, die 'Schuld allein bei Computerspielen zu suchen'. Die medienpolitische Sprecherin Grietje Bettin und der jugendpolitische Sprecher Kai Gehring erklärten, so werde 'die nötige Debatte um einen Mangel an Medienkompetenz' verdeckt. 'Wenn die Informationen zutreffen, dass der Täter gesellschaftlich isoliert war und seine Zeit hauptsächlich mit dem Spielen von Killerspielen verbracht hat, dann muss jetzt verstärkt eine Debatte um Förderung von Medienkompetenz und einer sinnvollen Computernutzung geführt werden', sagte Volker Beck, Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, laut dpa. Hier reiche die Forderung nach einem Verbot von Killerspielen nicht aus.
Was soll denn das? Soll jetzt etwa den Bundesbürgern per Gesetz vorgeschrieben werden, wann, wie oft, auf welche Weise und wozu sie ihre Computer nutzen dürfen?

Freitag, 24. November 2006

Liberty in danger - episode no. 234934734

The recent killing spree at a German school has inspired leading politicians to think loud about banning "killer games" such as Quake and Mortal Kombat (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,450173,00.html). Yet another time, politicians are seizing an opportunity to limit citizens' rights. *sigh*

I PROPOSE A BANNING OF POLITICIANS!

Donnerstag, 23. November 2006

Menschen sind genetisch doch verschiedener als angenommen

http://science.orf.at/science/news/146338
Eine der echten Überraschungen war, wie stark unsere DNA bei der Kopierzahl variiert. Wir schätzen, dass es wenigstens zwölf Prozent des Genoms sein könnten.

Why men don't like "memorizing by heart"

I remember talking with a fellow Mensan some years ago who is now working in a technical job (a non-academic one). He told me that he was interested in becoming a physician, but then decided not to study medicine because he was bad at "memorizing by heart" at school. Now for me as a sixth year medical student this seems a bit absurd since you have to study so much for medicine that memorizing everything by heart (word by word) isn't a realistic option anyway. But I've got a theory why men don't like "memorizing by heart":

Men are always competitive and want to dominate others. So they want to show at school that they are better than the others. If it's about running 60 metres faster than others or about solving more mathematical problems correctly than others, then it's clear: it depends on your abilities. But if it's about studying theory, the only way to ensure that you'll score better than others at the exam (as you don't know the questions beforehand and thus don't know what exactly you should try to memorize most precisely) is to learn everything word by word. And that's exhausting, especially what you have to learn doesn't really interest you. So most men don't like it (unless they have an eidetic memory, perhaps, which hardly anybody has). They prefer things in which their abilities count.

Maybe girls and women have a different (and somewhat more mature?) approach to studying theory. I don't know exactly since being male myself, I can only speak for other males.

Men have to learn that studying theory is not in order to show that you're better than the others but simply a part of the curriculum, and that they shouldn't take exams TOO seriously. Nobody will hurt you if you fail once, as you can repeat them several times.

Dienstag, 21. November 2006

...

Only 10 exams to go and I'll be a medical doctor. I just wonder what the benefit of getting that doctor diploma will be? "Dude, look here, I've spent six years of my life in my late teens / early twens with boring books only!" ...

Freitag, 17. November 2006

My homepage

Well, I've cleaned up my homepage - removed much of "About Me" and cut the "Factsheet of mine" short; I've kept the "Education" subsection in the "Ideas" section because I've recently mentioned it in an article, although I'm no longer interested in this subject so much and personally have started prefering homeschooling over regular schooling.

The homepage is not bad because it serves as a repository for the articles I've written in the course of the years, but in the past it has been a bit too conceited, which was a result of the way grown-ups used to treat (glorify) me.

Opera-Bug?

Opera zeigte mir vorhin zwischen den Beiträgen "Europäische Verwirrungsunion" und "Monk" (und, soweit ich es gecheckt habe, nur zwischen diesen) nicht immer den Trennstrich an. Komisch, ist das bei euch auch so?

Vierprozenthürde

In Österreich gilt bei bundesweiten Parlamentswahlen (Nationalratswahlen) die Vierprozenthürde: Parteien, die weniger als vier Prozent der Wählerstimmen haben, können nur ins Parlament einziehen, wenn sie in einem Wahlkreis ein Direktmandat erlangt haben. Die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) ficht nun diese Hürde an.

Meines Wissens nach wurde diese Hürde erst nach dem Zweiten Weltkrieg eingeführt, um den Aufstieg kleiner, radikaler Parteien zu verhindern. Die Nazi-Partei NSDAP war ja ursprünglich auch nur eine Zwei-Prozent-Partei gewesen, hatte aber dennoch im Weimarer Reichstag einige Sitze, weil es damals diese Hürde eben nicht gab; und so hatten ihre Politiker mit dem Parlament eine Plattform, wo sie Reden schwingen und Einfluss nehmen konnten. Kalkül der Gesetzgeber nach dem Krieg war es offenbar, dass man durch diese Hürde solche Parteien künftig marginalisieren könnte, weil es außerparlamentarische Oppositionsparteien schwerer hätten, in den Wahlen Stimmen zu bekommen.

Vier Prozent, das sind bei 6.108.044 Wahlberechtigten etwa 244.321 Personen. Man stelle sich also vor: Wenn eine Partei von weniger als 244.321 Personen gewählt wird, dann hat diese Partei überhaupt keinen Einfluss auf die Gesetzgebung, also effektiv null Gestaltungsmöglichkeiten. Sie kann höchstens Stimmung machen, wie die Medien, aber an Abstimmungen über Gesetzesvorlagen kann sie sich nicht beteiligen, und es ist auch weniger wahrscheinlich, dass ihre Stimme von den Abgeordneten der anderen Parteien gehört werden wird.

Ob diese Hürde wirklich ihren Zweck erfüllt, ist fraglich. Radikale Parteien wie die FPÖ sind im Parlament vertreten; und die KPÖ ist wohl nicht nur wegen der Hürde so klein, sondern auch, weil trotz der Sympathie von Teilen der Bevölkerung für "linke" Ideen die wenigsten den Kommunismus wollen. Aber es mag schon sein, dass die KPÖ an Popularität gewinnen könnte, wenn sie im Parlament vertreten wäre und dort in den Augen mancher Wahlberechtigter gute Arbeit betriebe. Oder auch nicht! Wer weiß?

Jedenfalls finde ich die Vier-Prozent-Hürde keineswegs undemokratisch. Denn dass eine einzelne Wählerstimme wenig wert ist, ist nicht etwa undemokratisch, sondern, ganz im Gegenteil, systemimmanent. Gerade dass die Meinung des Einzelnen wenig Bedeutung hat, ist das Wesen der Demokratie. Ob das gut ist, ist eine andere Frage.

Donnerstag, 16. November 2006

Gesamtschule

In Kärnten bemüht sich Landeshauptmann Jörg Haider (ja...) um die Etablierung der Gesamtschule (http://derstandard.at/?url=/?id=2660401). Was man auch immer von Haider halten mag: Wie ich in einer Biografie von ihm unlängst gelesen habe, war er ein sehr guter Schüler (stets Klassenbester). Das heißt: Wenn einer wie er die Gesamtschule fordert, dann wahrscheinlich nicht, weil es ihm darum ginge, das Bildungsniveau zu senken.

Ich glaube, dass eine gemeinsame Schule für alle Kinder unter 14 besser als die allzu frühe Trennung in Hauptschule und Gymnasium ist, weil es meistens die Eltern sind, welche entscheiden, welche Schule ihr Kind besuchen soll. Bei 8 bzw. 9 Jahren gemeinsamer Schule sehe ich Chancen, dass manche, die sonst eine Lehre gemacht hätten, weiter die Schule besuchen und studieren werden - das Bildungsniveau also gehoben wird.

Europäische Verwirrungsunion

Skurril: Laut http://www.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2Fticker%2F235753.html haben 122 ungarische Roma in Schweden um Asyl angesucht. Da Ungarn wie Schweden EU-Mitgliedsland sei, werden sie wahrscheinlich abgeschoben werden.

Ungarn ist zwar EU-Mitglied, aber noch nicht Schengen-Mitglied. Ungarn wird erst 2008 dem Schengener Abkommen beitreten. Daher ist die Freizügigkeit noch nicht gegeben.

Mit anderen Worten: Dieses Jahr werden sie abgeschoben, weil sie EU-Bürger sind; in 2 Jahren können sie nicht mehr abgeschoben werden, weil sie EU-Bürger sind.

Willkommen in AbsEUrdistan.

Letzte Folge von Monk

Heute spielt es im ORF die letzte Folge von Monk. Schade, dass es schon die letzte ist! Aber es gibt ja noch viele andere gute Kriminalserien im Fernsehen.

G.W. Bush, der Lebensretter?

Da wird immer geschimpft, der Bush sei ach so konservativ und ein böser Verfechter der Todesstrafe. Und dann lese ich heute im ORF-Teletext das:
Berufungsgericht weist Bush zurecht 
Das texanische Berufungsgericht hat eine Intervention von US-Präsident Bush zu Gunsten eines zum Tode verurteilten Mexikaners zurückgewiesen. Bush habe mit seiner Intervention für den Mann und mehrere Dutzend weitere in den USA zum Tode verurteilte Mexikaner seine verfassungsgemäßen Vollmachten überschritten und sich 'in die unabhängige Gewalt der Justiz eingemischt'. 
Die Verteidiger hatten erklärt, dem Todeskandidaten sei Rechtsbeistand wie in internationalen Verträgen geregelt vorenthalten worden, als er 1993 wegen Vergewaltigung und Ermodung zweier Mädchen zum Tode verurteilt wurde.
Das wirft doch ein ganz anderes Licht auf Mr. President!

Mittwoch, 15. November 2006

Psychiatry exam

Mission accomplished: Psychiatry exam passed! :-) (Mark: B)

Hugi @ Resfest

On November 29th, 2006 - December 3rd, 2006, there is going to be a media arts festival in Vienna (Austria, Europe) called "RESFEST". In the course of this festival, there will be a presentation about the demoscene, a demoshow and also a presentation about diskmags, by Paralax, Snowkrash, Gina and Adok. FMICO: http://www.resfest.at/

Wenn Freiwilliges zur Pflicht wird...

Heute las ich im science.orf.at, dass früher (vor langer, laaaanger Zeit) an den Unis Prüfungen nicht Teil des Curriculums waren, sondern freiwillig abgelegt werden durften und man sogar extra Geld dafür zahlen musste. Prüfungen dienten als Serviceleistung, damit die Studierenden sehen konnten, ob sie den Stoff verstanden hatten. Dass sich das so entwickelt hat, wie es jetzt ist, dass Prüfungen eigentlich die Hauptsache im Studium ausmachen, mag verschiedene Gründe haben. Die erste Theorie, die mir einfiel: Die Gesellschaft erachtete das Bestehen von Prüfungen für so wichtig, es wurden geprüfte Hochschulabsolventen so stark gegenüber ungeprüften bevorzugt, dass bald alle Studierenden Prüfungen machten bzw. es zum guten Ton gehörte und dann schließlich fixer Bestandteil des Studiums wurde, weil man nun der Meinung war, dass ein Studium ohne Prüfungen nichts wert sei. Eine andere Theorie, die mir dann eingefallen ist: Es könnte auch sein, dass manche Absolventen "gepfuscht" haben und daher die Universitäten die Prüfungspflicht als qualitätssichernde Maßnahme einführten, weil sie um ihren Ruf fürchteten. Freilich könnte man es aber auch so erklären, dass früher einfach viel weniger Leute studierten. Würde man heute die Studierenden ungeprüft durchlassen, wäre fast jeder Akademiker. Die Prüfungen wurden daher eingeführt, um eine Selektion durchzuführen bzw. das Niveau der Absolventen zu heben.

Jedenfalls habe ich bei der Analyse dieses Sachverhalts auch an ein ganz anderes Thema denken müssen: Pränataldiagnostik. Dank der modernen Medizin können manche Behinderungen schon vor der Geburt erkannt werden. In der Regel darf die werdende Mutter entscheiden, ob eine Untersuchung durchgeführt werden soll. Wenn ja, darf sie auch bei positivem Befund (= krank) entscheiden, ob das Kind auf die Welt gebracht werden soll. Kritiker dieser "liberalen Eugenik" wenden ein, dass der gesellschaftliche Druck abzutreiben so stark sein könnte, dass letzten Endes Frauen, die behinderte Kinder geboren haben, ausgegrenzt werden könnten. Zieht man eine Analogie zu meiner ersten Theorie über die Entstehung der Prüfungspflicht, so könnte das in weiterer Folge bedeuten, dass irgendwann den Frauen die Entscheidungsfreiheit genommen würde und sie abtreiben müssten. Angesichts dieser Vorstellung wäre es wohl besser, die Pränataldiagnostik würde nicht mehr eingesetzt...

Freitag, 10. November 2006

Begabungsförderung

Ich habe mir auf www.begabtenzentrum.at einige Modelle zur Begabungsförderung kurz angesehen; mein Eindruck: Manche dieser Modelle enthalten eine noch stärkere Strukturierung der Zeit, welche die Schüler täglich an der Schule verbringen müssen. Genau das halte ich für falsch, weil Menschen nicht unbedingt so funktionieren, dass sie mit einem extern vorgegebenen Zeitplan glücklich werden. Ich bin der Meinung, man solle den begabten Kindern einfach Lesen, Schreiben, Rechnen und grundlegende Allgemeinbildung vermitteln und sie ansonsten das tun lassen, was ihnen Freude bereitet, und sie dabei, wenn sie es wollen, unterstützen (z.B. durch Anschaffen von Fachliteratur oder von Werkzeugen, durch das Ermöglichen von Kontakten zu Experten usw.).

Donnerstag, 9. November 2006

State of mind

Yesterday's psychiatry lecture has awakened an emotional state which I haven't felt for years: It's hard to describe, it's kind of like that there's your destiny and that it's good. I recall that state from school, where it was clear that I was a good student, would remain such until graduating, and then I'd study at university. It's like identifying with what society expects you to do. I haven't had that for a long time since I never felt like a future doctor or so. But psychiatry is a subject that interests me and I could imagine becoming and working as a psychiatrist at least for some time. Now I suddenly felt the teacher speak to me about things that interest me because they will concern my future. And I realized how close I'm already to completing my studies! It's not really that much any more until the doctorate degree. With that degree, I'd have managed the most noble aim of "educated citizens", the highest academic degree there is. Who knows - after accomplishing this, I'll be really free!

A dream!

I had a dream: I invented a new video game during this dream. And at the end of my dream, the background story appeared in my head, which will be displayed in the intro: "For thousands of years, Ahura Mazda and Angra Mainyu have been fighting for the rule of the world. So say the Zoroastrians. If Ahura Mazda wins, there will be eternal life for everybody. In order to make Ahura Mazda win, Dr. Claus D. Volko has revived Sigmund Freud, the explorer of the unconscious, to fight the dark creatures of unconsciousness."

The title of the game: "Sigmund Freud and The Power of the Unconscious".

The game (as I dreamt it) is a mix of beat-'em-up and jump'n'run. Combat scenes and platform scenes alternate.

I dreamt the protagonist changing shapes many times, and I saw virtually all sorts of knight-like sprites which I remembered from video games (Castle of Illusion, Wizards and Warriors etc.).

The fact that an interesting game concept has been born in a dream of mine is evidence for the theory that much of our creativity is due to the strange patterns the brain works in while we're dreaming!

Borat

Yesterday I watched Borat the movie. It's good, but I still think that Afghanistan is superior to Kazakhstan.

Samstag, 4. November 2006

Saxony

I've read Wikipedia pages about Saxony. It seems to be a nice landscape with great cities. Some of the photos of Zwickau and Leipzig at Wikipedia are amazing, check them out - I doubt you'll regret it.

New diskmag

A new Polish diskmag has been released. It uses the same engine as Hugi (Panorama).
TAC 09h: http://woodmann.com/bart/download.php?id=tac09h.zip (26,5 MB)

Freitag, 3. November 2006

Diskussion Nr. 328

Some people have already received the first issue of "Diskussion" which was edited by me. I had already finished the magazine in the first October week, but as the magazine was so large this time, it took the printing company quite long... (I shall visit them one day, it would be interesting to see what equipment they have; I guess it's a rather small one. But it offers Mensa Austria good conditions, and that's what counts.) The print-run is less than half the number of people who regularly download an issue of Hugi... so it's a nice mag, a nice additional platform to publish articles in, but Hugi is still far more effective in reaching a fair number of people.

*eyes burning, gotta shut off my computer*

Blog link collection

ps has collected links to blogs from people related to the demoscene. They can be found at: http://del.icio.us/psenough/blog%2Bdemoscene

How many familiar names have blogs which I haven't noticed (and I'm not unhappy about it, as most of what people write in their weblogs is not as interesting for strangers as for themselves).

KnightFight

I've been invited to a new (free) online RPG, which is called KnightFight. If you want to join, simply click http://www.knightfight.de/?ac=vid&vid=61020900. Attention: The game is in German language. It was made by the producers of BananenKoenig. The gameplay seems to be a bit more complex (... hopefully).

Computer linguistics

I've had an idea regarding computer linguistics. Since I have no clue about the current state of this science, I've borrowed a textbook on computer linguistics from our university library (680 pages). It seems like nothing similar to what I have in mind is described in there. I wonder if it's just missing in the book or if my idea is perhaps a real innovation (which I doubt, but...). I've got to find some expert at this subject in order to get more information. It would be a nice dissertation project. However, it's not so important for me as for me, exams currently have priority, and in computer science I first have to work on my Bachelor project (which will be about another, equally interesting topic).

Ah, LJ has just modified its mood box. Nice, so now I'm able to simply enter a word instead of having to select it from the combobox all the time.

Psychiatry

Yesterday I spent 6-7 hours studying without interruption. I'm currently studying for my psychiatry exam. This is the first subject that interests me. (Imagine: I've already taken the pains of studying medicine for more than five years, and now finally a subject has come that interests me! What should this be called? Masochistic personality disorder, perhaps? ;-))

In addition to the standard textbooks, I've borrowed yet another book focusing on personality disorders only. Since I know a lot of people with peculiar traits, I can relate to this subject well and therefore it's especially interesting for me.

Let's see if I've already memorized the 9 diagnostic criteria of schizoid personality disorder:
1. enjoys only a few activities
2. emotional coldness, flat affect
3. inability to display warmth and anger
4. no apparent reaction to criticism or praise
5. little interest in sex
6. loner
7. prefers dealing with his/her phantasy world
8. lack of social contacts
9. problems following social rules

Well, I had to look up 5, 8, 9, but the rest I already knew by heart. Let's continue this way.

(If you happened to recognize some traits of schizoid personality disorder in yourself: If at least 3 of the above criteria match... then you have schizoid personality disorder! See a psychotherapist to get professional help.)

Another interesting thing I read in my textbooks yesterday is that transvestism, sadomasochism and fetishism often come along together. This is supposed to be the most widespread combination of sexual deviations. However, SM isn't considered a disorder any longer. It only needs medical treatment if the person is unable to get sexual gratification in another way.

For people who wants to become professional psychiatrists, there's an extra book of 1800 pages. Considering that you have 6 years of time to study it during your post-graduate training in psychiatry, that's not really much.