Mittwoch, 28. September 2011

Kognitive Begabung und Moral

Mir ist jetzt wieder klar geworden, dass die Schule nicht nur Bildung vermittelt, sondern auch einen Versuch darstellt, aus den Kindern und Jugendlichen gute Menschen zu machen. Das ist ein Aspekt, den ich in den letzten Jahren wenig beachtet habe, wohingegen ich in der Schulzeit sehr darauf geachtet habe, den Idealen unserer Schule nahe zu kommen und nicht zuletzt auch aus moralischen Gründen gute Noten bekommen habe. Vielleicht wird das beim Arbeiten wieder eine Rolle spielen. Momentan habe ich ja sehr wenig mit anderen Menschen zu tun.

Donnerstag, 22. September 2011

Two good IQ tests

I've found two good IQ tests that can be taken online:

http://www.etienne.se/cfnse/ - starts with some very easy tasks, but don't let that first impression fool you, some of the tasks that come later are quite hard. Contains some interesting ideas, types of tasks you usually won't find in IQ tests. My score: 99.52nd percentile

http://www.iqtestclub.com/ - consists of tasks a bit more difficult than what you would usually find at such "popular" IQ test websites, but still not extremely difficult. My score: 154

Dienstag, 20. September 2011

World Genius Directory

I'm now listed in the World Genius Directory at http://psiq.org/. You may say: Well, if it's enough to take an IQ test to be acknowledged as a genius, that's a bit cheap, isn't it? Just don't take it too seriously... It's just about getting more people to visit my website. :)

Sonntag, 18. September 2011

Der jüngste Traum

Vorgestern träumte ich: Ulrike F. rettete einen Hasen, der wie ein Kater aussah, vor dem Ertrinken. Zum Dank vermachte der Hase ihr seine schwarze Schatulle, in der sich angeblich mehrere Goldmünzen befanden. Als der Hase im Sterben lag, besuchte Ulrike ihn im Krankenhaus, wo der Hase sich bei ihr dafür bedankte, dass sie ihm einst das Leben rettete, und ihr die Schatulle überreichte. Außer sich vor Freude reiste Ulrike daraufhin zum Revolutionsführer und Friedensnobelpreisträger Gaddafi nach Libyen und öffnete vor seinen Augen die Schatulle - doch sie war leer. Wütend reiste Ulrike zurück nach Wien, wo sie wegen Intelligenzminderung in die Psychiatrie eingewiesen wurde.

Samstag, 3. September 2011

Aktuelle Träume

Gestern träumte ich, ich hätte bei der Anmeldung zur Neurologieprüfung meinen eigenen Namen dort eingetragen, wo man normalerweise den Namen des Prüfers hinschreibt. Daraufhin schien auf der Liste der im aktuellen Semester zur Verfügung stehenden Prüfer der Name "Claus-Dieter" auf. Die Sekretärin auf der Neurologie hielt mich für begriffsstutzig, weil ich nicht mehr wusste, für welchen Prüfer ich mich angemeldet hatte und ich immer davon sprach, ich würde Artikel schreiben, obwohl ich in Wirklichkeit Partikelsysteme programmierte. Außerdem erklärte sie mir, dass eine Prüfung, die ich vor längerer Zeit gemacht hatte, eine Vorprüfung gewesen sei, deren Bestehen die Voraussetzung zur Zulassung zu einer anderen Prüfung gewesen sei, und man mich nur vorläufig durch diese Vorprüfung durchkommen lassen habe, damit ich die andere Prüfung ablegen könne. Um mein Studium abzuschließen, würde ich die Vorprüfung wiederholen müssen.

Donnerstag, 1. September 2011

Über Anarchismus

Ich glaube, dass zum Thema Anarchismus in der Bevölkerung Missverständnisse verbreitet sind, weil man sich eine Gesellschaft ohne Herrschaft nicht vorstellen kann und daher Anarchie mit Chaos gleichsetzt. Ein Brieffreund meinte einmal, er glaube, dass sich in einer Anarchie schnell ein Faustrecht entwickeln würde. Dazu ist zu sagen: möglich, nur - das wäre dann keine Anarchie mehr! Es ist vielmehr so, dass eine Anarchie ein hohes Maß an ethischer Gesinnung der Bevölkerung voraussetzt. Anarchie bedeutet ja nicht die Abwesenheit von Regeln des Zusammenlebens, sondern nur, dass es niemanden gibt, der Regelverstöße sanktioniert. Das hat die Konsequenz, dass es eben keine Regelverstöße geben darf. Die Menschheit ist bestimmt noch nicht so weit (wird sie es überhaupt jemals sein?), dass sich alle ohne Strafandrohung an die Regeln halten. Daher ist die Anarchie eine Utopie.

Interessant ist, dass es unterschiedliche Strömungen des Anarchismus gibt. Einerseits eher sozialistisch orientierte Anarchisten, andererseits Anarchokapitalisten. Der Unterschied hat vornehmlich mit Eigentumsverhältnissen zu tun. Es stellt sich nur die Frage, was man unter einem Anarchosozialismus zu verstehen hätte. Im Sozialismus sind alle Produktionsmittel Eigentum des Staates. Nun ist der Staat aber ein Herrschaftsinstrument, und in der Anarchie soll es keine Herrschaft geben. Also dürfte es auch keinen Staat geben. Wem würden in einer sozialistisch gefärbten Anarchie dann die Produktionsmittel gehören? Vermutlich niemandem. Das hieße, entweder dürfte niemand von ihnen Gebrauch machen, oder alle hätten das gleiche Recht auf die Verwendung der Produktionsmittel. Ob das sinnvoll wäre, müsste man diskutieren.

Der Anarchokapitalismus hat unter meinem Bekanntenkreis einige Anhänger. Wenn man meine bisherige Argumentationslinie verfolgt, bedeutet Anarchokapitalismus: eine Gesellschaft, in der jeder ein Recht auf (beliebig viel) Privateigentum hätte und keine Furcht vor Diebstahl haben müsste, weil sich alle regelkonform verhielten. Das wäre wirklich schön - aber es ist eben eine Utopie.